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Dieser Artikel ist in der Freewriting-Methode entstanden. Ich habe zu Beginn keine Ahnung, welches Thema der Artikel behandelt. Es findet sich beim Schreiben, kristallisiert sich aus, wie wenn wir Salzwasser kochen; am Ende bleiben am Topfboden schöne Strukturen als ein Thema übrig, welches halt ausgekocht werden wollte. Kann ich doch nichts für! 

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Gestern habe ich auf Instagram in meinen Stories – mal wieder – erklärt, was Ghostfollower sind. Der Anlass war, dass ich mal wieder einen neuen Follower hatte, der ganz offensichtlich ein Fake-Account war. Einer von der Suggar-Daddy-Sorte. Grau meliertes Haar, ein gesichtsloser englischer Name (John Carter oder so), Lifestyle-Fotos auf der Yacht im Wechsel mit Kuschelporträts mit einem Hundebaby. Natürlich steht in der Bio irgendwas von „medical doctor“ oder anderer Unsinn. Wie immer habe ich ihn sofort entfernt, nicht ohne jedoch eine Bildschirmaufnahme davon zu machen und diese dann in meinen Stories zu teilen, einfach um zu erklären, was Ghostfollower sind. 

Schauen wir uns doch in diesem Blogartikel etwas ausführlicher an, warum Ghostfollower mit Hinblick auf ein Algorithmen-getriebenes System schädlich sind, wer dahinter stecken könnte und warum ihr sie immer sofort entfernen solltet. Denn Accounts wie diese sind von der Kulturwissenschaft, die sich mit Internetphänomenen beschäftigt, noch nicht erforscht. Und ihr würde der ratgebende Impuls sowieso fehlen. Weil halt Wissenschaft und so, ne. 

Aber erst einmal etwas anderes verstehen: Was ist Plattformkapitalismus?

Ghostfollower sind eine hässliche Ausgeburt des Plattformkapitalismus, so eine Art weirdes Cybertariat, eine Bot-Armee, die das ganze Mensch-Maschine-System, in dem wir leben, irgendwie inflationär unterhöhlt. Ich wünschte, der Begriff Cybertariat käme von mir, aber nee, er ist – wie der Begriff Plattformkapitalismus – von Ursula Huws. Sie ist Professorin für Arbeits- und Sozialwissenschaften an der University of Hertfordshire in Großbritannien und veröffentlichte 2014 ein sehr schlaues Buch mit dem Titel „Labor in the Global Digital Economy: The Cybertariat Comes of Age“. Doch was ist Plattformkapitalismus überhaupt? 

Plattformkapitalismus ist eine moderne Form des Kapitalismus, der aus digitalen Interaktionen ein Geschäftsmodell macht, um immer größere Anteile am Markt, immer mehr Daten und damit immer mehr Informationen über die Nutzer zu sammeln. In einem solchen Modell stellen Unternehmen wie Google, Amazon oder Meta die Plattform bereit, über die Nutzer miteinander interagieren können. Dabei erheben die Firmen oft umfangreiche Daten über die Nutzer, die sie für Werbung oder andere Geschäftsmodelle nutzen können. So weit so klar. 

Unternehmen betreiben die Plattform aber nicht nur, sondern sie fungieren auch als Vermittler zwischen Anbietern und Nutzern. Dies ermöglicht es ihnen, die Preise und Bedingungen von Transaktionen zu kontrollieren und so ihren eigenen Gewinn zu maximieren. Wer einmal verstanden hat, wie man als YouTuber:in Geld verdienen kann, weiß, wovon ich spreche. Monetarisierung lautet hier das Zauberwort. Auf Amazon beispielsweise wäre es das Affiliate Programm. Dies führt aber zu einem Ungleichgewicht zwischen denen, die Zeit und andere Ressourcen haben, Content zu produzieren und den kleineren Anbieter:innen, die ebenfalls auf diese Plattformen angewiesen sind, um ihre Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Das bedeutet, hier entsteht eine neue, digitale Form der sozialen Ungerechtigkeit. Mummy-Businesses sind ein schönes Beispiel dafür: Sie haben gegründet, weil der klassische Arbeitsmarkt sie ausgespuckt hat. Und jetzt müssen sie neben Kita, Buchhaltung und Co. auch noch Content produzieren. – So wie ich diesen Artikel, den ihr hier gerade lest. Ich würde jetzt gern auch einfach gar nichts machen? Mal so als Idee? Jedenfalls: Bei all’ der Kritik haben wir noch nicht über die Privatsphäre und die nicht vorhandene Kontrolle über die eigenen Daten gesprochen. –

Was haben Ghostfollower mit Plattformkapitalismus zu tun? 

Ganz wichtig zu verstehen: Ghostfollower sind keine Menschen, sondern von Bots betriebene Accounts, die sehr gut trainiert darin sind, menschlich zu wirken. Daher ist der Begriff auch gar nicht so verkehrt: es sind digitale Geister. Vor allem eins: Nicht echt. Diese Social-Media-Profile wurden erstellt, um zu folgen, ohne dass es sich um einen echten menschlichen Benutzer handelt. Ghostfollower kommen auf allen Social-Media-Plattformen vor und erwecken immer den Eindruck von Beliebtheit und Einfluss, indem sie eine große Anzahl von Followern vortäuschen und beliebt oder populär wirken wollen (daher auch die Yacht-Fotos oder die perfekten Haare). Doch: Was ist jetzt das Geschäftsmodell daran? 

Ganz einfach: Ghostfollower kann man kaufen, um seine eigene Followerzahl künstlich aufzublähen. Dies führt dazu, dass wir dann auch schön populär und wichtig wirken. Wäre ja eine Idee für die Mummy-Businesses, oder? Weit gefehlt, denn: DIESE ACCOUNTS INTERAGIEREN NICHT. Und dann passiert Folgendes: Wir haben eine unglaublich schlechte Engagementrate. Das ist das Verhältnis von denen, die uns folgen und denen, die mit uns interagieren. Mit Ghostfollowern kategorisiert uns der Algorithmus also nach unten und unsere organische Reichweite sinkt ins Bodenlose. „Die haben mal wieder den Algorithmus umgestellt“?! Weit gefehlt: Du hast wahrscheinlich viele Ghostfollower, die nicht mit dir interagieren. Sorry for speaking the truth. Dann wertet der Algorithmus deinen mühsam erstellten Content als nicht relevant ein und das war es dann. Follower zu kaufen ist also eine richtig dumme Idee. Sowieso Dummheit: 

Wie unsere Naivität ausgenutzt wird

Wir sind dadrauf getrimmt, viele Follower zu haben. Wer viele Follower hat, wirkt einflussreich, wichtig. Vor allem hat er eine wertvolle Ressource: Menschen, die einem folgen, weil sie einen mögen oder interessant finden. Und an diese Menschen lässt sich doch super etwas verkaufen. Das heißt: Wenn uns so ein Account folgt, denken viele: „Ich kenn den zwar nicht, aber cool, wieder ein Follower mehr.“ Und das ist einfach ein naives Denken. Denn wie gesagt: Sie schaden uns algorithmenseitig betrachtet sehr. Und wenn wir denen gar zurückfolgen würden, bekommen sie quasi menschliche Street Credits. Das Problem allerdings ist auch, dass sie verwendet werden, um Spam oder gefälschte Inhalte zu verbreiten oder um Phishing-Angriffe durchzuführen. Plattformen versuchen immer wieder, Ghostfollower zu bekämpfen, indem sie automatisierte Konten und Bots entfernen oder durch menschliche Überprüfungen ersetzen. Auch kenne ich Leute, von denen Instagram gedacht hat, sie wären ein Bot, weil sie so vielen Leuten auf einmal gefolgt sind – in der Hoffnung, dass diese Leute ihnen dann auch zurückfolgen. Ihr Konto wurde dann gesperrt. Aber das ist eine ganz andere Geschichte und der Artikel will jetzt langsam ein Ende finden. 

Die Moral von der Geschicht’: Wir brauchen nicht viele Follower, sondern die richtigen. 

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Der Abschied vom Ego: Authentisch, weil achtsam im digitalen Raum https://resiresolut.de/2021/05/29/der-abschied-vom-ego-authentisch-weil-achtsam-im-digitalen-raum/ https://resiresolut.de/2021/05/29/der-abschied-vom-ego-authentisch-weil-achtsam-im-digitalen-raum/#respond Sat, 29 May 2021 08:26:10 +0000 http://development.resiresolut.de/?p=329 Der Abschied vom Ego: Authentisch, weil achtsam im digitalen Raum

Im digitalen Raum sind wir in einer reinen Ego-Manie-Sales-Maschinerie gefangen. Sales allein sind schon nicht achtsam. Wobei: Sie achten schon etwas, nämlich auf die Conversion Rate, auf Klicks und Kram, vor allem aber aufs Geld. Nun findet soziale Interaktion spätestens seit diesem Jahr ausschließlich im digitalen Raum statt. Gerade jetzt wäre Achtsamkeit das Gebot der Stunde. „Aber Teresa,“ ruft ihr jetzt, „was hast du denn? Es gibt doch megagute Angebote zum Thema Achtsamkeit! Das ist ja das Trend-Thema!“– „Eben,“ antworte ich euch dann, „eben.“ Und dann verweise ich euch auf diesen Artikel, der wie folgt weitergeht: Es gibt einen ganzen Heuschreckenschwarm, der sich über die Theorie zu diesem Thema hermacht. Und wer sich mit dem folgenden Satz identifiziert, ist selbst Schuld: Hier lockt halt gerade das schnelle Geld wie ein schönes saftiges Grün. Aber ich halte diesen ganzen Heilsversprechen-Content für geradezu gefährlich – und ja, auch in diesem bekloppten Jahr, wo sich alle nach Seelenthemen sehnen. Es sind aber immer nur Quick-Mindfullness-Hacks: Eine Yogaübung hier, ein Meditation da und sowieso: Morgenrituale, ganz wichtig, Leute. Natürlich mit kalter Dusche, damit ich dann einen klaren Kopf bekomme. Und wenn das alles nicht hilft, dann buche halt für nur 2999,- Euro drei Tage meinen Yoga-Retreat. Ach Corona, na gut, dann halt meinen Kurs für nur 345,- Euro, Workbook inklusive, na klar.

Auch ohne Corona: Vergiss‘ Ibiza. Und die sozialen Medien gleich mit

Vergiss‘ zumindest die marketingoptimierte glatt gelutschte Seite. Ibiza ist schön, dort am Strand weise in die Ferne zu blicken ist es auch und die sozialen Medien, ja, die können auch echt Spaß machen. Aber mal ehrlich: 2020 hatte es sehr in sich. So sehr, dass wir diese glatt gelutschte Seite echt nicht gebrauchen können. Wir wurden alle ziemlich gebeutelt – und ich spare mir hier eine Aufzählung, wer genau welche Konsequenzen tragen musste. Ich schreibe lieber formal dichte Texte, auch wenn sie inhaltlich nicht ganz dicht sein mögen. Nur ich bin halt wie das kleine Kind in dem Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ und sage häufig: „Aber der hat ja gar nichts an!“ – Entzaubern kann ich also sehr gut und gehe dieser Beschäftigung am Intensivsten in meinen Instagram-Stories nach. Das Entzaubern von irgendwelchen Glaubenssätzen oder Buzzwörtern – und sowieso allem, was fake ist – ist mein persönlicher Beitrag, den ich als Geisteswissenschaftlerin einfach leisten muss, um damit am Ende eine Lösung aus dem Hut zu zaubern, die den Menschen wirklich hilft. Und die ist meistens nicht glattgelutscht. Das Kind in dem Märchen meint es schließlich auch nicht böse. ☞ Als Spoiler: Es geht mir in diesem Artikel NICHT um ein Bashing des Themas Achtsamkeit, sondern um die fragwürdigen Geschäftsmodelle, die damit betrieben werden. Hier ein Meme, welches ich der Anschaulichkeit zuliebe gebastelt habe:

Die Entzauberung der Achtsamkeit nach Art des Hauses

Es gibt also einen Haufen Menschen (Trainer, Therapeuten, Organsisationsentwickler, mentale Gesundheitsexperten und Berater), die mit Achtsamkeit gerade ihr Geld verdienen. Oder eben damit, dass es uns armen modernen Menschen in unserem bis zur perfekten Instagram-Schönheit optimierten Zuhause einfach zu gut geht. Ich kann aber diese ganzen Zitate und Glücksversprechen auf Instagram einfach nicht mehr ertragen, ich sag’s euch. Und auch wer so etwas (re-) produziert, kann sich auch nicht von Luft und Liebe ernähren, auch wenn diese Person uns das immer glaubhaft machen will. Gehen wir also mal einen logischen Denkweg, gemeinsam. Bei meinem Vertriebsmentor Max (genannt: Mentor Max) habe ich folgende Unterscheidung gelernt: Es gibt zwei Arten von Marketing: Branding oder Conversion. Conversion ist alles aus dem Zaubertrick-Kiste des Vertriebs: Künstliche Verknappung, Angebote, Preisvorteile, Call-to-Actions (CTA). Klick‘ hier, kaufe jetzt. Aber im Ernst? Ich finde das schlimm, weil es auf den Menschen einen Druck ausübt und definitiv NICHT vertrauenserweckend ist. Dabei ist es so leicht, die Herzen der Menschen zu gewinnen: Sei einfach verdammt noch mal ehrlich zu dir und zu den anderen – der Weltfrieden könnte so einfach sein.

Einseitigkeit als Glücksfall und Gefahr

Es gibt im Leben nie das eine OHNE das andere. Das ist das einfachste und langweiligste Prinzip der Welt, aber auch das wichtigste. Leben geht nicht ohne Tod, Liebe nicht ohne Hass, schwarz nicht ohne weiß. Geisteswissenschaftler kennen übrigens noch mehr ultimative Gegensätze. Wenn wir von einer Sache das Gegenteil verstanden haben, haben wir sie selbst schon ziemlich gut verstanden. Und von daher finde ich den Laura-Maria-Seiler-oder-wie-die-heißt-Achtsamkeits-Trend mehr als gefährlich: Weil Achtsamkeit einseitig gepredigt wird und wir gar nicht kapieren, was Achtsamkeit überhaupt ist. Und der Oberwitz: Letzten Endes ist es eine riesige Geldmaschine, genauso wie Tobias Beck oder wie die ganzen selbst ernannten Coaches alle so heißen. Es geht nur um Sales. Wir kauftauschen ein gutes Gefühl gegen ein schlechtes, welches uns vorher (auch noch via Storytelling!) gemacht wurde. Das Allerschlimmste: Das ist nicht nur kauftauschen, sondern auch kaufrauschen. Die Industrie hat es schon immer verstanden, die Menschen in einer schwierigen Lage sittenwidrig in ihre Abhängigkeit zu bringen. Das ist wie Labello, der Stoffe enthält, die die Lippen langfristig austrocknen und schon müssen wir einen neuen kaufen.

Achtsamkeit ist an sich etwas Grandioses

Achtsamkeit ist das Gebot der Stunde, keine Frage. Auch hier will ich mir die Aufzählung sparen, denn dass das rücksichtslose Verhalten des Menschen den Globus ziemlich zugrunde richtet, haben wir alle schon verstanden, oder? Der Partner in Crime von Achtsamkeit ist Nachhaltigkeit und beide bilden zusammen mit ihren Kindern veganer Ernährung, Verzicht auf Konsum und sowieso auf alle Produkte des Turbokapitalismus eine friedvolle Familie. Ich stelle sie allein aus ironischen Gründen mal als eine Sitzprotest-Gruppe dar, die früher mal Gitarre gespielt und sich dann träumerisch in den sanften Wellen eines korallefarbenen Meeresglühen gewiegt haben. Mit Lagerfeuer am Strand, klar. Wer das jetzt fies findet, hat sich den Instagram von Laura Malina (aha) Seiler noch nicht angesehen. Zum Mitschreiben: Ich will auch achtsam und nachhaltig leben und bin da auch sehr resolut, glaubt mir das bitte. Noch einmal: Meine Kritik richtet sich gegen die einseitige, rein auf Verkauf-orientierte Kommunikation von Menschen, die sich irgendwann mal wachgeküsst gefühlt haben und jetzt auf einer dubiosen Mission sind – nämlich mit wenig Aufwand viel Geld verdienen. Oder noch konkreter: Meine Kritik richtet sich gegen Unprofessionalität im weitesten Sinn, die sich hinter einem riesigen Social-Media-Marketing-Heiopei versteckt und letzten Endes mit der leichten Verführbarkeit der Menschen Geld machen will.

Warum ich mich 2021 mehr mit dem Thema beschäftigen werde – und vor allem wie

Eine meiner Jahreshighlights 2020 ist die Verbindung zu Stefanie, die inzwischen zu einer Freundschaft gewachsen ist. Stefanie ist Coach und alle, die jetzt die Augen rollen: Sie ist kein Sales-Coach und dafür liebe ich sie. Wir beide schenken den Menschen Klarheit und Orientierung, und ja, als Kunde kann die Zusammenarbeit mit uns ziemlich intensiv werden. Keine Happy-me-time in pfirsich-farbenen Beigetönen (im Englischen gibt es gar einen Spruch: „Everything is just peachy.“) Nein, Stefanie und ich bauen unsere berufliche Partnerschaft von gemeinsamen Projekt zu gemeinsamen Projekt immer mehr aus und haben irgendwann festgestellt: Wir sind an dem Menschen interessiert, der vor uns sitzt und weder an seiner Rolle in der Welt noch an seinen Rollen an Geld. – Sondern ausschließlich an der Person, die übrig bleibt, wenn wir die häufig in den sozialen Medien erschaffene Figur mal höflich zur Seite treten lassen. So arbeiten wir jedenfalls nicht:

Über Real Deals im Thema Achtsamkeit und Storytelling

Das Tolle an Stefanie und mir: Wir sind beide für unsere jeweiligen Bereiche extremst qualifiziert. Stefanie ist als Coach ICF-zertifiziert und macht regelmäßige Aus- und Weiterbildungen, mit Supervision und Co. Achtsamkeit heißt bei Stefanie eine ewig lange Praxis in Yoga und Mediation (auch in Indien) und eine mehrjährige Ausbildung auf einer neurowissenschaftlichen Basis als Trainerin für Achtsamkeit in Organisationen; außerdem macht sie Weiterbildungen am Presencing Institute des MIT– das ist schon das Hogwarts der Achtsamkeit! Ist so! Und ich bin in Storytelling sehr qualifiziert, weil ich 12 Semester Literaturwissenschaft studiert habe und weiß, wie und warum Literatur wertende Kommunikation über Werte ist (Definition meines kürzlich verstorbenen Professor Willems). Und ich weiß von der Pike auf, wie Geschichten funktionieren. Da ist echtes Wissen sehr hilfreich, was Plots und Narrative sind. Was Korrektive sind. Warum uns manche Dinge berühren und warum manche nicht. Woran wir inhaltlichen Müll in einer schönen Verpackung erkennen.

Und wir beide sind mit allen Wassern gewaschen: Sie hat jahrelang im Konzern (Bosch) gearbeitet und ich im Agenturwesen, wo ich Storytelling schon immer angewendet habe. Wir beide haben uns an einem Punkt im Leben gefunden, an dem etwas verändern wollten. It’s a match!

Was Stefanie und ich eigentlich tun

Stefanie hilft den Menschen herauszufinden, wer sie überhaupt sind und was sie ausmacht. Sie arbeitet mit den individuellen und tief gehenden Fragen und Methoden, die schon ordentlich in der Seele herumrühren und Verborgendes herausbrechen, nämlich das Potential des Einzelnen zu aktivieren. Die Basis aller Selbsterkenntnis bilden unsere Werte. Der Coachee ist immer der Experte in seinem Prozess und bestimmt wie weit und tief er in seine Verletzlichkeit gehen möchte. Das ist bei den Power-Sellern ganz anders, Stichwort Ausnutzen einer schwachen Situation und einer tiefgreifenden Verzweiflung, die uns an jeden Grashalm klammern lässt. Power-Seller nehmen auch Klienten an, die eigentlich in eine Therapie gehören. Und das ist alles unseriös und erst recht kreuzgefährlich und wir bewegen uns hier sogar in einer rechtlichen Grauzone.

Ich helfe den Menschen, dieses wiedergefundene Ich aus ihrer persönlichen Lebensgeschichte heraus in den digitalen Raum zu tragen – aber ein Ponyhof ist die Zusammenarbeit mit mir dann auch nicht richtig: Denn auf LinkedIn-Profilen, Websiten, Instagram-Stories und Co. einen authentischen weil verletzlichen Auftritt à la Brené Brown hinzulegen, das ist wirklich höhere Kunst, weil es einfach sehr viel Mut auf der Seite unserer Kunden erfordert und von mir ein extrem hohes Maß an Empathie und Kreativität. Jedenfalls: Stefanie räumt das Seelenfeld gründlich aus der Tiefe auf, ich kann dann ergänzend auf dieser Basis den Plot herausfinden und die Urgeschichte herauskristallisieren. Das Schönste an unserer Zusammenarbeit ist: Wir sind gleich und doch so schön anders.

Meine Crew ist extrem unsichtbar und das ist auch der Sinn der Sache

Als ich in die Selbstständigkeit gestartet bin, war es von Beginn an mein Traum, ein Partner-Netzwerk zu haben, auf das ich mich verlassen kann. Ich wusste von Anfang an: Ich brauche jemanden für Grafik-Design, für Web-Design und jemanden, der sich mit Datenanalyse auskennt. Daher habe ich über die sozialen Medien bewusst keine kundenzentrierte Kommunikation gemacht, sondern so knalltütig-ironisch, wie ich glaube, von meinen alten Kollegen in der Agentur sehr gemocht worden zu sein. Ich hatte schon erste Aufträge und brauchte daher kein Sales zu machen. Und wisst ihr, was passiert ist? Also erstens ist meine Strategie aufgegangen und ich habe ein tolles Team um mich herum versammelt (Jahreshighlight 2020!) , aber zweitens: Es sind auf diese Weise eigentlich alle Aufträge reingekommen. Das Feedback war immer: „Ich finde es so cool, was du machst, es ist so authentisch!“, „Ich kenne niemanden mit so coolen Instagram-Stories wie die von Teresa.“ Und eigentlich bin ich halt nur gnadenlos ehrlich und erzähle viel. Storytelling halt! Jedenfalls ist das Team, mit dem ich arbeite, einfach grandios, weil es alles hochqualifizierte, aber stille Profis sind. Gemeinsam mit Stefanie habe ich an ihrer Website gearbeitet – ab Mitte Januar ist aber erst die Version online, die ich für sie konzipiert und mit meinem Dream Team namens Grafik-Design-Profi Isis-Helena Visscher und Webdesign-Profi Marc Leyendecker zusammen erstellt habe. Denn wenn ich eins 2020 im digitalen Raum gelernt habe: Ich will einfach niemanden mehr auf den Leim gehen, der nicht absoluter Profi in seinem Gebiet ist. Und ja, ich bin altmodisch. Ich will Zertifikate und Blut, Schweiß und Tränen sehen von den Menschen, mit denen ich arbeite.

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https://resiresolut.de/2021/05/29/der-abschied-vom-ego-authentisch-weil-achtsam-im-digitalen-raum/feed/ 0
Stefanie Zeep und ich: Klarheit im Denken ist Klarheit in der Sprache https://resiresolut.de/2021/03/31/stefanie-zeep-und-ich-klarheit-im-denken-ist-klarheit-in-der-sprache/ Wed, 31 Mar 2021 15:04:42 +0000 http://development.resiresolut.de/?p=431

„Teresa und ich – wir beide – arbeiten in der Tiefe: Ich begleite meine Kunden auf dem Weg zur inneren Stimme und zu ihrem Potential. Teresa findet für ihre Kunden Worte und Geschichten, damit sich alle so zeigen können wie sie sind. Gemeinsam begleiten wir Menschen ganzheitlich zu ihrem wahren Selbst. Ich schätze an der Zusammenarbeit mit Teresa ihren wachen, wilden Geist sowie ihre Herzenswärme mit einer Brise Humor.“

– Was Stefanie über uns sagt. Wie immer klar auf den Punkt.

Habt ihr das gelesen? Sie schätzt meinen klaren, wilden Geist. Ich empfinde das als großes Kompliment. Und das von jemanden, der auf den ersten Blick so ganz anders zu sein scheint: Denn ich kenne keine Person, die ausgeglichener ist als Stefanie. Wir stellten schnell fest, dass unsere Sprachnachrichten über WhatsApp generative Dialoge wurden, die von so viel Wertschätzung, Ideen und gemeinsamen Beobachtungen geprägt sind.

Warum wir zusammen arbeiten = was ich nicht kann

Storytelling ist Biografiearbeit. Klar, wenn ich mit Corporates arbeite, dann nicht unbedingt. Aber oft arbeite ich auch mit Soloselbstständigen wie ich selbst zusammen. Nicht selten beobachte ich, dass hier jemand noch ernsteren Finde-Bedarf hat. Aber ich konzentriere mich in meiner Arbeit ausschließlich auf das (Geworden-) Sein, nicht auf das Werden. Das Werden ist definitiv ein Fall für Menschen, die da qualifizierter sind als ich. Klar mache ich über meine Fragestellungen auch eine Art Coaching, aber bevor ich Verantwortung für etwas übernehme, für das ich ich nicht ausgebildet bin, empfehle ich dann einen Coach. Mir ist trotz allem resiresolut-TamTam aber eine hochprofessionelle Zusammenarbeit wichtig. Und deswegen arbeite ich mit Stefanie, denn sie arbeitet im internationalen Kontext und ist im Corporate-Bereich offiziell zertifiziert.

Wie wir zusammenarbeiten

Nehmen wir also an, ich merke, dass jemand so orientierungslos ist, dass ich nicht weiterhelfen kann. Dass sich diese Person in einem wahren Dschungel befindet. Wer kennt dieses Gefühl nicht? Dass wir einfach nicht mehr wissen, wo und wie es weitergeht, weil wir unseren inneren Kompass verloren haben. Wir haben völlig vergessen, wer wir selbst sind. Dann empfehle ich Stefanie, denn sie hilft dabei, sich erstmal selbst zu verstehen, bevor wir unsere authentische Story nach außen tragen können. – Umgekehrt kann es auch sein, dass sie Menschen kennt, die nicht wissen, wie sie ihr (wiedergefundenes) Selbst dann in den digitalen Raum tragen. Da gibt es immer die ganz klassischen Fragen: Was schreibe ich auf meinem LinkedIn-Profil, auf meiner Website und was soll ich posten? Social Media sind für Stefanie und mich eher ein Resonanzraum statt einer PR-Bühne; denn das, was wir posten und tun, formt unser Selbst mehr als uns lieb ist. Und hier springe ich dann ein.

Was ich von Stefanie gelernt habe

Als ich Stefanie kennenlernte, war ich mitten in einer Findungsphase. Mir wurde zwei Monate vorher von einem Tag auf den anderen gekündigt und mir ging es echt nicht gut zu dem Zeitpunkt. Ich habe extrem an mir gezweifelt und die alten Glaubenssätze, als Geisteswissenschaftlerin in der großen weiten Business-Welt keine Daseinsberechtigung zu haben, kamen hoch. Heute weiß ich: Viele meiner alten Chefs kamen mit meinen ganzen PS einfach nicht klar. Ich bin im Denken häufig extrem schnell, wie ein Sprühfeuer, sagt Stefanie manchmal. Jedenfalls hat Stefanie eins gemacht: Sie hat mir Mut gemacht, ich selbst zu sein. Meiner Kreativität freien Lauf zu lassen, mich nicht zu limitieren, auf meine Intuition zu hören, die in Wahrheit eine absolute Superlogik ist; und nicht zuletzt hat sie mir bei der schwersten Frage der Welt geholfen: Wer bin ich? Ich habe von Stefanie gelernt, dass wir diese Frage immer mit unseren Werten beantworten. Meine Kernwerte sind Bildung, Humor und Freiheit. Für diese drei stehe ich jeden Tag auf. Ich bin ihr so unendlich dankbar, dass ich dafür manchmal keine Worte finde. Wie das Zitat von Robert Musil auf der Startseite auch sagt: „das Eigentliche ist unepisch“ – also schlichtweg nicht erzählbar.

Danke liebe Stefanie. Für alles.

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Maximilian Grieß und ich: Das Business Baby und ihr bossy, ähm, busy Mentor Max https://resiresolut.de/2021/03/15/maximilian-griess-und-ich-das-business-baby-und-ihr-bossy-aehm-busy-mentor-max/ Mon, 15 Mar 2021 21:58:31 +0000 http://development.resiresolut.de/?p=541

Mir macht die Zusammenarbeit mit Teresa großen Spaß, da sie neues Wissen wie ein Schwamm aufsaugt und ihre angeblichen „Business-Baby“-Fragen spannende Themen aufwerfen. Ich schätze Teresa vor allem wegen ihrer herzlichen Art und den kreativen (und manchmal etwas verrückten) Ideen – die, sobald es um Strukturen geht, alles durcheinander bringen und wie ein Wirbelwind durch meine Systeme und Methodiken fegen. Aber vielleicht schätze ich Sie auch gerade deswegen umso mehr, da es mit ihr nie langweilig wird.

Mentor Max. Hach. Ich habe fast das Gefühl mich entschuldigen zu müssen, habe aber gelernt, dass man sich lieber bedanken solle. Was ich hier tue.

Warum wir zusammen arbeiten = was ich nicht kann

Max ist einfach ein absoluter Vollprofi. Und glaubt es mir bitte: So leicht bin ich nicht zu beeindrucken. Im Gegenteil: Wer mich besser kennt, weiß, dass ich extrem kritisch und muffig sein kann und echt sehr hohe Ansprüche habe. Wenn ich eine Corporate wäre, dann wäre Max auf jeden Fall der Vertriebsmensch. Denn Vertrieb kann er wie niemand anderes. Er arbeitet seit Beginn seines Studiums im #Consulting Team und bei der Göttinger #Sales Academy. Und wo wir gerade bei Sales sind: Ich habe ja immer Sorge, etwas salesy wirken zu können, aber es gibt keine Paranoia, auf die Max keine Theorie, Methode oder sonst was Handfestes aus dem Hut zaubern kann – und wenn es nur irgendeine mega clevere Gegenfrage ist. Vertriebler halt! Ich habe sogar ein Notizbuch, wo dick und fett #Mentor Max drauf steht. Darin befindet sich das gesammelte Wissen, was ich von ihm gelernt habe (mehr weiter unten).

Wie wir zusammenarbeiten

Storytelling ist Netzwerken. Und das habe ich in der Zusammenarbeit mit Max gelernt: Während meiner Gründungsphase musste ich für Fördergelder verschiedene Weiterbildungen machen und auf Zertifikate-Jagd gehen. Bei zwei Seminaren (Thema Netzwerken und Vertrieb) habe ich besonders viel gelernt – und beide hat Max gehalten. Erstens waren beide Seminare gut designt, also abwechslungsreich und mit vielen Übungen usw., und zweitens hat Max eine tolle Art: Er ist ein sehr loyaler und verbindlich-höflicher Mensch. Ich habe während meines ersten Jahres insgesamt #vier Workshops ausgearbeitet, für die seine beiden Seminare Pate gestanden haben. Aktuell arbeite ich von meinen vier #Workshops jeweils einen Ganztages-Vertiefungsworkshop mit einer Partnerin oder einem Partner von mir aus: Und natürlich kommt für das Modul 1 (Digitales Netzwerken) niemand anderes in Frage als Max! Der Ablauf steht, das wird der Hammer. Denn die Zusammenarbeit ist einfach grandios!

Was ich von Mentor Max gelernt habe

Max und ich haben jetzt ein Jahr tatsächlich nur an meiner Person gearbeitet. Wir haben uns wöchentlich jeden Mittwoch Morgen um acht Uhr getroffen und Themen besprochen, die sich im Gründungsjahr bei Teresa so angesammelt hatten. Und das waren viele: Wie mache ich eine Bedarfsanalyse, wie schreibe ich ein richtig gutes Angebot, was gibt es alles bei Preismodelle usw. Er hat mich echt extrem aufgebaut und ich weiß gar nicht, wie ich ihm das Mentoring jemals danken soll („das Eigentliche ist unepisch“: Das Echte ist schlichtweg nicht erzählbar). – Manchmal diskutieren wir auch über mein Lieblingsthema New Work, weil er gerade seine Masterarbeit über agiles Arbeiten schreibt. Und wenn er mir mal einen seltenen Einblick gewährt, muss ich da natürlich mitmischen: Der Newworkshop Eichsfeld ist schließlich einer der Gründe, warum ich mich überhaupt auf die Gründungsreise gemacht habe und warum ich in Folge so tolle Menschen wie Max kennengelernt habe.

Max, auch wenn ich dich manchmal in den Wahnsinn treibe, nein, WEIL ich das tue: DANKE.

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Stephanie Kurth und ich: Wachsames Auge und heller Geist https://resiresolut.de/2021/02/01/stephanie-kurth-und-ich-wachsames-auge-und-heller-geist/ Mon, 01 Feb 2021 00:42:45 +0000 http://development.resiresolut.de/?p=544

Ich schätze an der Zusammenarbeit mit Resi ihre unbändige kreative Energie, ihre Wertschätzung für ihr Gegenüber und ihre Leidenschaft für das Geschichten erzählen. Sie findet Geschichten an Orten, wo ich als ordnungsliebender Mensch nicht suchen würde. Resi ist ist eine digitale Künstlerin. Jedes Gespräch wird zu einer Reise in deine eigene Geschichte.  

Stephanie ist einfach der Hit. Und hey, was macht eigentlich deine Metaphern-Hausaufgabe, die ich dir mal gegeben habe?

Warum wir zusammen arbeiten = was ich nicht kann

Datenschutz ist mir enorm wichtig, allein: Ich habe nicht den blassesten Schimmer davon. Aber er ist ein Wert des 21. Jahrhunderts, den wir alle hochhalten sollten. Ok, ich gebe es zu: Ich bin so viel in den sozialen Medien unterwegs, da muss ich aufpassen, dass ich mich hier jetzt nicht lächerlich mache. Aber das sind ja auch MEINE Daten. In der Zusammenarbeit mit Kunden und Geschäftspartnern bekomme ich ständig Daten geliefert, per E-Mail, per Instagram, per Post. Was mache ich mit denen? Darf ich, wenn ich eine E-Mail-Adresse habe, dann nochmal eine Nachricht schreiben? Ihr sagt: Natürlich! Aber ich frage: Ab wann gilt etwas als Newsletter? In solchen Fällen muss mein meistens heller Geist dann das wachsame Auge des DSGVO anrufen: Stephanie. Und ich bekomme IMMER eine spitzenmäßige Antwort!

Wie wir zusammenarbeiten

Storytelling und Datenschutz haben wenig gemeinsam. Auf den ersten Blick. Denn: In Geschichten werden Daten verwendet (isso, alle, die auf der Startseite das Formular ausgefüllt haben, wissen das). Geschichten sind Daten mit einer Seele (das ist von Brené Brown). Und die muss sowas von beschützt werden. Ich empfinde das wirklich so: Da sitzen sehr häufig Menschen vor mir und erzählen mir ihre Lebensgeschichte. Oder Teams klagen mir ihr Leid, was sie an der ein oder anderen Stelle haben (ohne Konflikt keine Story!). Da muss ich sehr sensibel mit umgehen! Also ist es ja wohl klar, dass Stephanie meinen kompletten Datenschutz macht. Aber ich empfehle sie auch immer fleißig weiter, weil sie ein Vollprofi ist. So die schlimm-gute Sorte! Wie echtes Zitroneneis!

Was ich von Stephanie gelernt habe

Stephanie schätze ich sehr für ihre unbändigen Projektmanagement-Skills. Wenn man von Stephanie eine E-Mail erhält, dann ist sie

  • logisch und strukturiert
  • klar
  • mit konkreten Anweisungen

(ungefähr so). Da werde ich auch immer besser drin, so lebendig wie es ja immer ist, wenn Teresa schreibt. Stephanie behält immer den Überblick. Sowieso der Blick: Der ist echt wie so ein Scanner. Und wir haben uns übrigens kennengelernt, weil ich ihr auf Instagram aufgefallen war. Ich war dann bei ihrem ersten Insta-Live Gast und habe mit #Bianca Schütz über Community-Aufbau gesprochen. Das nächste Mal sind wir über Claudia Zech wieder auf einander aufmerksam geworden, was dann letztendlich dazu führte, dass ich sie an #Stefanie empfohlen habe. Falls einer wissen will wie Netzwerken geht: Ungefähr so. Ach und was ich an ihr auch extrem mag: Ihren sehr, sehr trockenen Humor.

Vielen Dank für dein wachsames Auge!

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Bianca Schütz und ich: Geschichten sind Daten mit einer Seele https://resiresolut.de/2021/01/01/bianca-schuetz-und-ich-geschichten-sind-daten-mit-einer-seele/ Thu, 31 Dec 2020 23:43:50 +0000 http://development.resiresolut.de/?p=539

Mit Teresa zusammenzuarbeiten ist unglaublich erfrischend: Ich liebe es mit scharfsinnigen, über den Tellerrand-denkenden-Menschen zusammenzuarbeiten, mit denen ich aber auch lachen kann. Und ich glaube wir haben eine dieser Beziehungen, in der wir ständig „wie nebenbei“ voneinander lernen.

Bianca Schütz. Meine Datenanalyse-Heldin. Ich mein: Wie bitte kann man freiwillig mit Excel arbeiten?

Warum wir zusammen arbeiten = was ich nicht kann

Das ist ganz ganz einfach zu beantworten: Ruft eine Excel an – Teresa geht nicht dran. Ganz bestimmt nicht. Excel! Ich meine: EXCEL! Boar nee. Nichtsdestotrotz bin ich ja nicht von Pappe und weiß, wie wichtig Daten sind. Da halte ich meinen Workshop zu (#Modul 1, Digitales Netzwerken: Da geht es ganz viel um Algorithmen und Big Data). Aber nur weil ich die Wichtigkeit von Datenanalyse bis in die letzte Seelentiefe begriffen habe, heißt das nicht, dass ich sie selbst durchführen muss. Denn als ich in die Selbstständigkeit gegangen bin, habe ich mich bewusst dafür entschieden: Ich möchte alles auslagern, für das ich entweder keine Kompetenzen oder worauf ich einfach keine Lust habe. Und bei dem Thema Datenanalyse haben wir den zweiten Fall: Ich habe einfach keine Lust dadrauf. Gut, dass es Bianca gibt! Wenn die anruft, geh‘ ich immer dran!

Wie wir zusammenarbeiten

Datenanalyse schön und gut, aber viel wichtiger ist ja auch die Dateninterpretation ihr Lieben. Und beim Thema Interpretation sind wir definitiv bei einer meiner Kernkompetenzen als Literaturwissenschaftlerin. Und nein, ihr Business Held:innen, jetzt bitte nicht müde lächeln: Das ist mein völliger Ernst. Natürlich habe ich Bianca erstmal auf ihre Einstellung zu kreativen Vögeln wie mir abgeklopft – und diesen Einstellungstest hat sie sowas von bestanden! Wir sind der Meinung: Datenanalysten brauchen Kreative, Kreative brauchen Datenanalysten. So und nicht anders wird es was mit der Zukunft. Und genau darum soll es in dem Workshop gehen, den wir beide in unserem Weekly Montags früh um acht eigentlich planen wollen – wenn es da nicht immer andere Prioritäten geben würde! Aber der Workshop kommt, ganz bestimmt.

Was ich von Bianca gelernt habe

Nein, kein Excel. Aber etwas, wofür ich Bianca echt schätze: Ihre Unbekümmertheit mit der sie ihre täglich ellenlangen Todo-Listen rockt. Denn glaubt man ihren Instagram-Stories, ist Bianca superproduktiv, wie so ein kleiner Wusel. Zwischendurch geht frau dann auch immer mal spazieren und lacht glücklich in die Kamera oder erzählt nebenbei von irgendwelchen Datensachen, von denen ich immer nur die Hälfte verstehe (inzwischen sind es zwei Drittel 🙂 Bianca ist sogar dann produktiv, wenn sie eigentlich nicht produktiv sein will und nennt das dann „intellektuelles Chillen“. High Five Schwester! Denn das kenn‘ ich auch. Aber ehrlich, bei Bianca habe ich mir den puren Fleiß abgeschaut; etwas aufbauen heißt, strukturiert vorzugehen. Das finde ich toll und sehr inspirierend.

Denken und Machen – vielen Dank für die tägliche Inspiration!

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